Heute abend begann das erste Delta-Treffen für dieses Jahr. Alle sind sehr gut in der verregneten thürngischen Rhön angekommen. Sofort starteten gute und tiefe Austauchrunden, man machte sich untereinander bekannt oder freute sich, sich wieder zu treffen.

Nach dem gemeinsamen Abendessen und einer kurzen Ausrichtungszeit auf Jesus gab es drei geniale Impulsreferate, die morgen früh in Barcamps näher beleuchtet und weiterdiskutiert werden.

Gernot sprach darüber warum wir eigentlich Jesus nachfolgen? Warum nicht jemand anderem? Eine sehr spannende Frage, die er sich stellte. Seine Frage an uns lautete: Was geben denn eure nichtchristlichen Freunde an Gründe warum ihr Jesus nachfolgt. Gemeinsam sammelten wir die Gründe und merkte wie unterschiedliche diese Gründe sind von denen die wir angeben, warum wir Jesus folgen. Anspruch und Wirklichkeit gehen hier wohl auseinander.

Holger griff diese Gedanken auf und ging auf die Frage ein. Warum wir eigentlich Zeit mit Jesus verbringen sollen? Dabei nahm er uns mit auf seine eigene Reise. Von einem MUSS führte Gott ihn zu einem ich WILL.  Sehr spannend!

Im dritten Referat ging Martin auf das Thema Zweifel ein. Ist es sinnvoll zu zweifeln? Dürfen wir als Christen zweifeln? Es gibt zwei Arten von Zweifel – konstruktiver und destruktiver. Beim konstruktiven Zweifel (bedenken äußern, einen Punkt von verschiedenen Seiten anschauen..) geht es um Lösungsfindung. Destruktiver Zweifel (depressiv) ist nicht mehr offen für eine Lösung. Der Gegenpol zu Zweifel ist Vertrauen oder Glauben. Im folgenden ging es darum, dass wir Schritte im Glauben gehen sollen und lernen müssen Gott zu vertrauen. Zweifel müssen nicht negativ sein, sie können aber ins negative schwenken. Wir müssen ehrlich mit Zweifeln umgehen und lernen mit ihnen umzugehen, damit unser Glauben wächst.